PlayStation VR 2

PSVR 2 – Neues Patent deutet mögliche Verbesserungen an – bessere Grafik und optimiertes Eye-Tracking?

Bei dem ganzen Rummel der in letzter Zeit um die Technik und einen möglichen Release der PlayStation 5 herrschte, ging ein Thema etwas unter. Die Frage ist nämlich wie es im Bereich der PlayStation VR weitergeht. Klar, der wirklich ganz große Wurf ist bei den Spielen noch nicht geglückt, auch wenn es schon ein paar richtig feine Titel gibt. Man merkt jedoch das die limitierten technischen Möglichkeiten der PSVR scheinbar ein wenig der Hemmschuh zu sein scheinen. Immerhin ist aber Sonys Einstieg in die virtuelle Spielwelt recht günstig.

Trotzdem stellt sich natürlich die Frage was Sony in diesem Bereich als nächsten plant und welche Verbesserungen uns erwarten. Ein kürzlich veröffentlichtes Patent deutet darauf hin das möglicherweise zwei enorm wichtige Bereiche eine Verbesserung erfahren könnten – das Eye-Trackung und das Grafik-Rendering.

Im Patent taucht das sogenannte Foveated Rendering auf, welches die Prozessoreinheit entlasten soll und gleichzeitig eine bessere Grafik möglich machen soll. Natürlich wäre hier zusätzlich dann auch eine leistungsstärkerer Prozessor denkbar. Auch ist von veränderten Acceleration- und Gyro-Sensoren die Rede, mit denen man die Position und Bewegungen des Kopfes besser erfassen kann. Im Zusammenspiel mit einem verbesserten Eye-Tracking  soll das Nutzerverhalten optimiert werden und die Belastung der Augen bei der Nutzung zu reduzieren. Möglicherweise führt diese technische Aufwertung zu einer geringeren Desorientierung der Spieler und könnte die Verwendung angenehmer gestalten.

Wann eine PSVR 2 erscheint ist derzeit noch absolut unklar. Vor kurzem wurde bekanntgegeben das man eine neue VR-Brille definitv nicht gemeinsam mit der PS5 auf den Markt bringen möchte, wie Dominic Mallinson, PlayStation Global Head of R&D, vor kurzem in einem Interview erklärte:

“Es gibt keinen Grund für uns, die PSVR 2 mit einer neuen Konsole zu kombinieren. Aus Sicht des Verbrauchers wäre dies eine Botschaft – oh, das muss man kaufen, das muss man kaufen – die wir nicht senden wollen. Der Käufer würde mit viel zu vielen Dingen bombardiert werden. In mancher Hinsicht ist es gut, eine kleine Atempause zwischen diesen Dingen zu haben.”

Fakt ist jedoch, das Sony dann definitiv ein stark verbessertes Modell bringen wird, welches mit höherer Leistung, und besserer Grafik aufwartet und möglicherweise sogar kabellos funktioniert bzw. auch in einer solchen Variante angeboten wird. Bis dahin kann man aber getrost noch die bisherige PSVR verwenden oder sich diese sogar noch anschaffen, denn mit der PlayStation 5 wird auch diese kompatibel sein.

 

 

 

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