8-Bit Armies

[Review] 8-Bit Armies

Auf der Gamescom 2018 haben wir uns auf dem Stand von SOEDESCO umgeschaut und 8-Bit Armies erblickt, das uns bis dato kein Begriff war. Nach ein paar Minuten Spielzeit war klar, dass wir das Game im Test haben müssen. GAMEtainment wurde mit einem Key versorgt und so haben wir 8-Bit Armies auf der PS4 einem Test unterzogen. Lest selbst, wie das Game abgeschnitten hat.

8-Bit Armies

Übersichtliches Menü

Nach dem Start des Spiels begrüßt uns ein übersichtliches Menü. Es zahlt sich in jedem Fall aus, das angebotene Tutorial zu beenden und die Anleitung zu lesen. Die Steuerung eurer Armeen ist nicht schwer, aber man sollte die wichtigen Knöpfe durchaus erstmal kennenlernen, um in der Hitze des Gefechts nicht zu versagen.

8-Bit Armies

Kampagne

Die beiden verfügbaren Kampagnen beginnen sehr leicht und fühlen sich in den ersten Leveln wie eine Erweiterung des Tutorials an. Jede Stage kann in drei Schwierigkeitsgraden absolviert werden. Nach Abschluss wird dann immer das nächste freigeschaltet.

Meistens muss man seine Basis von Grund auf neu errichten, es existieren aber auch Abschnitte, wo man diese lediglich erweitern muss. Ganz im Stile von Command & Conquer baut man zunächst eine Raffinerie, eine Kaserne und einen Autohof. Außerdem muss der Strom im Auge behalten werden, da eure Einrichtungen sonst nicht mehr arbeiten. Bei den späteren Missionen sollte man außerdem mehrere Gebäude des gleichen Typs direkt aneinander bauen, damit die Effizienz verdoppelt wird. Das gilt für alle Gebäude und es empfiehlt sich, es zu beachten. Besonders für die Raffinerie ist diese Tatsache sehr interessant, um schneller an mehr Geld zu gelangen.

Das Baumenü wird über L1 geöffnet und die Auswahl geschieht über den linken Analogstick. Einheiten könnt ihr über R1 ausbilden bzw. bauen. Eure Armee wird auf der PS4 z.B. auf die Taste gelegt, die zum “Bau” genutzt wurde. Das wären Viereck, Dreieck und Kreis. Damit ruft ihr dann immer die jeweiligen Einheiten auf und gebt mit X Befehle zum Bewegen oder angreifen.

Reparaturen werden über R2 und Verkäufe via L2 getriggert. Ab und an müssen diese Funktionen verwendet werden, wenn man sich etwa verbaut hat oder ein Angriff auf eure Basis im Gange ist.

8-Bit Armies

Repetitiv, aber gut

Man liest schon etwas raus, dass 8-Bit Armies ein wenig repetitiv ist. Bei vielen Missionen muss zunächst eine Base errichtet werden, die im Idealfall auch von Geschütztürmen gesichert wird. Erst dann stürzt sich der Spieler mit seinen Einheiten in die eigentliche Schlacht bzw. Mission.

Zunächst schaut man nach möglichen Eingängen in die eigene Basis und dann errichtet man seine Gebäude taktisch klug, um im Fall eines Angriffs nicht direkt ohne Geld oder gar Strom zu enden.

Auf den Maps selbst sind immer wieder kleine Kisten verstreut, die nur die Einheiten öffnen können, die zu Fuß unterwegs sind. Häufig sind dort Einheiten drin, die dann wiederum an einen Button gebunden werden, als hättet ihr diese selbst „bestellt“.

So kämpfen wir uns mit und mit durch die Missionen und erweitern unser Arsenal bis hin zum Luftschlag oder der Banane, um Truppen zu transportieren. Das fühlt sich alles wie das gute alte Command & Conquer an. Überhaupt hat der Entwickler viele Aspekte aus genannter Serie übernommen und einen 8-Bit-Stil drüber gelegt. So etwa auch die schnelle rockige Musik, die Retro-Gefühl aufkommen lässt.

In Summe gibt es viel zu tun in den beiden von Anfang an verfügbaren Kampagnen und bei uns hat sich ein gewisser Suchtfaktor eingestellt. Wir hatten Probleme, mal wieder aufzuhören.

8-Bit Armies

Allein, allein…

Ihr könnt 8-Bit Armies auch im Mehrspieler zocken. Zunächst sei da die Kampagne genannt, die im Koop absolviert werden darf.

Im Skirmish oder Multiplayer haben wir zum Testzeitpunkt leider nur wenige verfügbare Spieler gefunden, konnten aber das eine oder andere Match online daddeln. Mit ein paar Leuten kommt richtig Spaß auf.

Letztlich kann man sagen, dass der Grafikstil absolut gelungen auf das RTS-Spiel passt und die Musik und Soundeffekte ihren Job machen, um den Spieler zu erfreuen. Coole Mucke und lustige Soundeffekte erinnern halt absolut an C&C. Während unseres Streams auf Twitch kam dieser Gedanke nicht nur uns, sondern auch den Zuschauern.

8-Bit Armies

Fazit

8-Bit Armies ist ein gut gelungenes Spiel mit großem Umfang und einer nicht zu steil ansteigenden Lernkurve. Wir hatten im Test viel Spaß, da wir uns unter anderem an die guten alten Zeiten erinnert fühlten. Das unterstützen auch die ziemlich „retro“ gehaltenen Menüs.

Da ist alles absolut stimmig. Unser erster Eindruck von der Gamescom 2018 am Stand von SOEDESCO hat sich mit dem Test von 8-Bit Armies absolut bestätigt. Wir bleiben definitiv am Ball und schaffen uns noch eine Switch-Version an, um auch mobil die Pixel zu kommandieren.

Hier und da gab es ein paar Grafikfehler bzw. fehlerhafte Texturen, die plötzlich durchdrungen werden konnten, aber in Summe kommt 8-Bit Armies mit einer verdienten guten Note aus dem Test.

8-Bit Armies ist eine eindeutige Kaufempfehlung, wenn man auf kurzweilige und schnelle Gefechte im Pixelstil steht. Wer unentschlossen ist, sollte mal auf unserem Twitch-Kanal vorbeischauen oder unser erstes Gameplay Video bei Youtube einsehen:

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8-Bit Armies

8.1

Grafik

7.5/10

Sound

8.0/10

Gameplay

7.5/10

Umfang

8.5/10

Spielspaß

9.0/10

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