Conarium

[Review] Conarium

Conarium ist ein Adventure des kleinen Entwicklerstudios Zoetrope Interactive, das bereits das Horror-Adventure Darkness Within entwickelt hat. Es basiert auf der Horrorgeschichte „Berge des Wahnsinns“ von H.P. Lovecraft und entführt den Spieler in die Welt dieser Kurzgeschichte. Während das Abenteuer bereits seit Juni 2017 für den PC erhältlich ist, ist es ab 12. Februar 2019 auch für die PS4 und Xbox One verfügbar. Wir haben uns das First-Person Horror-Adventure auf der Playstation 4 Pro bereits genauer ansehen können. 

Conarium handelt von Frank Gilman, einem Mitglied einer Anthropologie-Abteilung. Er befindet sich auf der Forschungsstation einer Expedition in der Antarktis. Draußen tobt ein heftiger Schneesturm, der Strom ist ausgefallen und Frank ist gerade auf dem Boden aufgewacht – ohne Erinnerung, was geschehen ist. An seiner linken Hand findet er eine seltsame Apparatur, aber wozu sie dient, weiß er nicht. Und schon bald wird klar: Er ist völlig alleine auf der Forschungsstation. Vom Forschungsteam und den anderen Wissenschaftlern fehlt jede Spur. Es finden sich allerdings auch keine Kampfspuren, kein Blut und keine Hinweise auf ihre Abreise. Ohne Strom und mit defektem Funkgerät irrt Frank fortan durch die Einrichtung, auf der Suche nach Hinweisen.

Conarium

Schon bald findet Frank heraus, dass es unter der Forschungsstation alte Ruinen gibt, die es zu erforschen gilt. Auf der Suche nach Hinweisen begegnet er dabei immer wieder merkwürdigen menschlichen Schatten, begleitet von heftigen Kopfschmerzen, die seine Sinne trüben, aber auch Erinnerungen zu Tage fördern, die langsam die Ereignisse in der Forschungsstation ans Licht bringen. Auch auffindbare Tagebucheinträge und Forschungsberichte helfen Frank, die Geschichte weiter zu rekonstruieren. Und immer wieder stößt er auf seltsame Statuen, Wandmalereien und Artefakte einer längst untergegangenen Zivilisation…

Conarium

Conarium baut von Anfang an eine sehr bedrückende und düstere Atmosphäre auf, die sehr gut zu der Grundstimmung des Spiels passt. Es handelt sich dabei um ein klassisch orientiertes First-Person-Adventure mit klassischen Rätseln. Die erkundbaren Orte sind meist recht weitläufig. Da es keine Karte gibt und sich gerade im Untergrund die Gänge doch sehr ähneln, kann es vorkommen, dass man sich das ein oder andere Mal verläuft und neu orientieren muss.

Conarium

Technisch bietet sich gute Durchschnittskost ohne Mängel. Die Grafik ist sauber, die englische Sprachausgabe klingt professionell und die deutschen Untertitel sind fehlerfrei. Das Adventure arbeitet viel mit Licht- und Schatteneffekten und die so erzeugte Horroratmosphäre überträgt sich durch die First-Person-Perspektive sehr gut auf den Spieler. Die Schauplätze und gut eingesetzten Effekte tragen maßgeblich dazu bei, das Spiel zu einer gelungenen Umsetzung einer H.P. Lovecraft-Geschichte zu machen.

Conarium

Fazit:
Conarium ist eine gelungene, spielbare H.P. Lovecraft-Geschichte. Das Spiel lässt sich ohne größere Probleme bewältigen, setzt im Gameplay und bei den Rätseln aber nicht auf harte Kopfnüsse. Conarium ist ein klassisches Point & Click-Adventure mit einer Spieldauer von etwa vier bis fünf Stunden, das durch seine atmosphärische Umsetzung überzeugt.

Conarium

7.7

Grafik

8.0/10

Sound

7.5/10

Gameplay

8.0/10

Umfang

7.5/10

Spielspaß

7.5/10

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