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[Review] Tropico 6 – El Presidente regreso!

Tropico 6 – El Presidente ist zurück!

Prolog

Tropico 6 wurde anders als die Vorgänger, seit Tropico 3 nicht von Haemimont Games, sondern vom hessischen Limbic Entertainment (Might & Magic Heroes VII) entwickelt. Es basiert auf der Unreal Engine 4 und siedelt sich wie die Vorgänger auch schon im Genre der Aufbausimulationen an. Das Setting ist tropicotypisch an karibische Inseln angelehnt. Allerdings nicht mehr als einzelne Inseln die es zu bevölkern gilt, sondern als Archipele angelegt.
Gerade dies stellt auch altgediente Spieler vor neue Herausforderungen, dazu jedoch später mehr.

Se hable alemán, Sprachen und weitere Optionen

El Presidente beherrscht die folgenden Sprachen:
Englisch, Deutsch, Französisch, Europäisches Spanisch, Italienisch, Russisch, Japanisch, Vereinfachtes Chinesisch und Koreanisch.

Leider ist es in der Vollversion auch so, dass man die Sprachen nicht mischen kann. Es ist also nicht möglich Ton und Text unterschiedlich „klingen“ zu lassen.

Der von mir im Betatest und auch im Betaforum auf Steam geforderte Modus für Farbenblinde, hat es tatsächlich nicht in Spiel geschafft. Allerdings ist vor dem Bau bei nahezu jedem Gebäude, dass an bestimmte Bodenbedingungen geknüpft ist, ein absoluter Wert mit angegeben. Dies macht es Spielern die unter Farbenfehlsichtigkeit (Dyschromatopsie, Dyschromasie) leiden, deutlich einfacher als noch in der Beta.

Ansonsten kann man die Lautstärke in den Audio-Optionen verändern. Des Weiteren kann man hier für Streaming kritische Musiktitel abschalten.

In den Gameplay-Optionen ist es möglich das Bevölkerungslimit, die Scrolling-Intensität, das automatische Speichern, pausieren beim Bau und ähnliches verändern. Äußerst hilfreich könnte auf Windows 10 Geräten sein, dass man im Spiel eine andere Skalierung nutzen kann, als sonst im System. Oder aber, wenn ihr mit Grafikkarten Features wie VSR oder DSR zockt.

Sehr erfreulich ist meiner Meinung nach, dass man bei den Optionen für die Grafik nun aus mehreren Voreinstellungen wählen kann. Zur Auswahl stehen die üblichen Verdächtigen:
sehr niedrig, niedrig, mittel, hoch, ultra und benutzerdefiniert

Für unerfahrene oder technisch nicht affine Nutzer ist es außerdem, wie auch schon in der Beta, möglich die Einstellungen anhand der erkannten Grafikkarte auslesen und setzen zulassen. Dieser Service wurde erst kürzlich in einem der Patches noch verfeinert. Mir persönlich sind die Werte für meine RX 580 immer noch zu konservativ gewählt. Obgleich ich die Beweggründe natürlich absolut nachvollziehen kann.

¡Oye la musica, siente el ritmo!

Limbic Entertainment hat aus meiner Sicht die hervorragende musikalische Auswahl von Haemimont Games fortgeführt. Die musikalische Untermalung, ebenso die Synchronisation der einzelnen Charaktere um Penúltimo (zu Deutsch, Vorletzter) sind im deutschen, englischen und im spanischen hervorragend Synchronisiert.

Die anderen verfügbaren Sprachen, kann ich leider ob der fehlenden Sprachkenntnisse inhaltlich nicht bewerten. Habe sie mir aber im Gegensatz zur Beta mal angehört und finde auch hier hat man den richtigen Ton getroffen. Hier möchte ich erneut anmerken, dass ich sehr gerne den Text auf Deutsch, aber den Ton auf Spanisch gehabt hätte. Die Musik ist wieder äußerst mitreißend, es gibt kaum Titel bei denen ich nicht Sitztänze auf meinem Stuhl vollführe.

Die Umgebungsgeräusche, wenn man in die Städte zoomt, sind okay. Man darf bei aller Liebe für die Vertonung nicht vergessen, dass es sich um eine Wirtschaftssimulation handelt, die von der Logik und der Handhabung lebt. Hier hätte ich mir zwar etwas mehr Immersionscharakter gewünscht, aber alles in allem, ist die Vertonung klasse.

Veo, veo

Graphisch ist Tropico 6, dank der Unreal Engine sehr ansehnlich und braucht sich nicht zu verstecken. Wie auch schon in der Beta erwähnt, kann ich persönlich allerdings im Inforaster für die Bodennutzung die Schatten von Bäumen und grüne, also besonders effiziente, Felder nur sehr schwer unterscheiden. Dank des ablesbaren Effizienzwertes ist dies aber nicht mehr sonderlich tragisch.

Ich kann nur jedem Spieler empfehlen die Zeit auf den Inseln zu genießen und einfach mal das Spiel zu pausieren um optische Highlights wie die ins Meer strömende Lava oder auch die neben einem Schiffswrack aufgestellten Liegen samt Sonnenschirm zu „entdecken“. Oder das vom einem Wasserfall in die Lagune plätschernde Wasser.
Dadurch das sich die Programmierer, bewusst oder unbewusst, dafür entschieden haben, solche Vorgänge auch im pausierten Modus weiterlaufen zulassen, wirken die Effekte umso mehr, als auch, dass die Insel immer noch belebt wirkt als im totalen Stillstand. Wenn es eine bewusste Entscheidung war, dann Chapeau! Ansonsten ist es das Glück der Tüchtigen.

Die Ladebildschirme im Postkarten, Comicstil, finde ich persönlich immer noch klasse. Ich würde mir wünschen, dass es noch mehr Motive gäbe. Einfach weil sie klasse illustriert sind und den nicht ganz so ernsten Charakter von Tropico auch optisch gekonnt wiederspiegeln.

¿Que cambio?

Tropico 6 hat sich sowohl Elementen aus dem vierten, als auch dem fünften Ableger bedient.
Die Menüführung wurde weitestgehend aus Tropico 5 übernommen. Das Baumenü wird in Gänze geöffnet und in den verschiedenen Reitern stehen einem dann die Bauoptionen zur Verfügung. Hier hätte ich mir eine indexierte Suche gewünscht. Gerade bei den Kategorien „Überfälle & Militär“, sowie „Regierung & Finanzen“ habe ich so meine Herausforderungen auf Anhieb das passende zu wählen. Sowie bei „Dienstleitungen“ und „Verkehr & Infrastruktur“, für mich persönlich, gehört die Müllhalde zu „Verkehr & Infrastruktur“ und nicht zu Dienstleitung. Das Polizei- und Feuerwachen unterschiedlich eingruppiert wurden, kann ich mir auch nicht merken. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.

Die Blaupausen aus Tropico 4 sind zurückgekehrt. Gebäude müssen also nicht erst erforscht werden, sondern stehen prinzipiell mit dem Ärawechsel zur Verfügung. Die Blaupausen können entweder gegen Geld ($) im Baumenü oder mit etwas Glück gegen Schwarzgeld (S$) beim Broker freigeschaltet werden. Oder aber man kann sie per Zufall bei einem Überfall erbeuten bzw. von einer der Supermächte erhalten, wenn man deren Forderungen erfüllt hat.

Da wir schon von Geld sprechen, leider ist es immer noch erforderlich, dass man ab einer gewissen industriellen Stärke mehrere Häfen besitzt. Dies dient der Optimierung der Transportbüros. Entweder um die Wege die zurückgelegten werden müssen zu verbessern, oder um die Zeitspanne zwischen den Schiffen zu verkürzen und damit die Fabriklager zu entlasten. Im direkten Vorgänger war dies notwendig, damit man Handelsschiffe erhält um mehrere Frachtverträge eingehen zu können. Dies wurde abgeschafft, egal wie viele Häfen man besitzt, man kann bis zu zehn Handelsrouten lizensieren. Die einzelnen Lizenzen werden immer teurer. Die erste kostet $250, die zweite $1.000, etc. Im Vergleich zur Beta, kann man nun bei jedem Auftrag zwischen drei quantitativen Zielen wählen, z.B. 1.500, 9.000 oder 30.000 Einheiten. Diese Werte variieren je nach Ruf bei der Fraktion und der Ware.

Die erwähnten Überfälle sind nicht gänzlich neu in Tropico, die Idee dazu stammt aus Tropico 2 Pirate Cove. Anders als im Vorgänger, bei dem es sich in Gänze um den Piratenalltag drehte, ist es hier „nur“ ein Spielelement.
Je nach Zeitalter stehen verschiedene Gebäude zur Verfügung, anfänglich die bereits erwähnte Piratenbucht, mit der man Überfälle durchführt. Man kann neben der Schatzjagd um ggf. Blaupausen, Geld oder Überfallpunkte zu erbeuten, auch Rettungsmissionen starten. Bei diesen kann man neue Insulaner „rekrutieren“. Man könnte aber auch z.B. versuchen Bananen, Felle und Eisen oder Kaffee, Mais und Gold zu erbeuten. Die weiteren Gebäude sind die Kommandogarnison, die Spionageakademie und das Zentrum für Cyber-Operationen.

Mit der Kommandogarnison kann man z.B. die karibischen Nachbarn einschüchtern und deren Zufriedenheit reduzieren. In der Spionageakademie, kann man gezielt auf Jagd nach Blaupausen oder Wissenspunkte gehen um so die eigene Forschung zu beschleunigen. Im Zentrum für Cyber-Operationen kann man den Markt manipulieren und so die Preise für Importe oder Exporte zu seinen Gunsten ändern.

Allen Gebäuden gemein ist, dass man sich sogenannte Weltwunder von anderen Nationen „ausleihen“ kann. Unter anderem das Brandenburger Tor. Hier zeigt sich auch der für die Tropico-Reihe typische Humor. Die einzelnen Wahrzeichen geben neben der Verbessrung des Tourismus-Indexes auch immer wieder einzigartige Boni.
Das Brandenburger Tor z.B. sorgt außerdem dafür, dass die Bürger eher zu einer gleichgültigen und gemäßigten politischen Ansicht tendieren. Das römische Kolosseum hingegen sorgt neben dem Zuwachs an Touristen dafür, dass für die Gesamtzufriedenheit von Bürgern ganz im Sinne von Brot und Spiele nur noch die Nahrungs- und Spaßzufriedenheit zur Bewertung berücksichtigt werden.

Das Ministerium wurde aus Tropico 4 reaktiviert. Man kann bzw. muss nun wieder Minister ernennen, die einem globale Boni gewähren und es außerdem Voraussetzung sind, damit man bestimmte Verordnungen erlassen kann. Das Bildungsprogramm z.B. erfordert zwingend, dass ein Bildungsminister ernannt wurde. Ansonsten kann der Erlass nicht angeordnet werden. Hinzugekommen ist außerdem, dass einige Verordnungen nun im Level steigen können.

Apropos Minister ernennen, El Presidente darf nun wieder vor Wahlen zum Volk sprechen um Boni für die Wahl zu erhalten bzw. Mali abschwächen, damit diese nicht so ins Gewicht fallen.

In Tropico 6 ist es außerdem möglich das Aussehen des Palastes zu ändern. Ich bin immer noch der Meinung, dass man hier etwas Potenzial verschwendet hat. Es ist ein nettes Gimmick mehr leider auch nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass wenn man sich z.B. den Fischtank aufs Dach setzt, die Fischereihäfen ein Bonus erhalten oder wenn man sich ein Heckenlabyrinth in den Garten stellt, die Bürger schneller ihren Abschluss absolvieren, etc.
Das ist selbstverständlich kein Beinbruch, aber doch schon irgenwie schade.

Die offensichtlichste Änderung ist aber das Archipel-System. In den Vorgängern hatte man immer nur eine Insel um die man sich kümmert, ein Transfer von Insel zu Insel war nicht vorgesehen. Nun ist es so, dass man ein Archipel aus zu meist drei Inseln verwaltet. Die Inseln können mittels Brücken oder Häfen mit einander verbunden werden. Dies stellte nicht nur die Entwickler vor Herausforderungen sondern stellt nun auch Spieler vor komplexe Aufgaben. Die Produktionskette muss gut geplant werden. Wenn man z.B. vergisst einen Transporthafen zu bauen, dann wird der Zucker von Insel A, nicht zur Rumdestille auf Insel B befördert. Bzw. zum Export an den Hafen gebracht. Die Inseln sind gefühlt superwinzig und ich habe nach ca. 24h Spielzeit immer noch so meine Schwierigkeiten alles unter einen Hut zu bekommen.

¿Cómo se juega?

Auch hier möchte ich die hessische Spieleschmiede nochmal loben, wie auch schon im Beta-Review hat man was den Simulationsteil angeht nochmal einen Sprung gemacht. Es spielt sich trotz des Archipelsystems wie ein Tropico. Man hat weniger Raum für Fehler als in den Vorgängern und genrefremde bzw. Tropicofremde werden trotz des hervorragenden Tutorials so ihre Probleme beim Einstieg haben. Denn anders in anderen Simulationen ist es nicht so einfach Wirtschaft und Politik unter einen Hut zu bekommen. In den meisten anderen Spielen hat man eine komplexe Wirtschaft und ein einfaches politisches System oder sogar keines oder viceversa komplexe Politik simples Handelssystem mit einfachen Warenkreisläufen.

Die Bürger müssen selbstverständlich wieder mit Nahrung, Wohnraum und (Freizeit)-Aktivitäten bei Laune gehalten werden. Gerade der Wohnraum stellt einen ob des Platzmangels immer wieder vor Herausforderungen. Auch das sich die Bedingungen für die einzelnen Nutzpflanzen (zumindest gefühlt) stärker unterscheiden macht dieses Unterfangen nicht einfacher. Man muss selbst auf einfach alles mit Bedacht planen und in Auftrag geben. Viel Raum für Fehler gibt einem das Spiel nicht, wenn man sich dafür entscheidet seine Macht demokratisch legitimieren zu lassen und den Einwohnern in gewisser Form einen freien Willen zugesteht.

Die Lernkurve der einzelnen Kampagnen-Missionen verläuft zunächst linear. Für die erste Insel habe ich ca. eine Stunde bis zum Sieg benötigt. Dort sieht man sich allerdings auch nur zwei Fraktionen gegenüber der Krone und den Revolutionären. Im späteren Verlauf kommen zu den Supermächten auch noch unterschiedliche Fraktionen hinzu. Am Ende steht man mit, China, Russland, USA, Mittler Osten und der EU, fünf Supermächten gegenüber. Außerdem muss man sich um die Belange der acht Fraktionen kümmern. Die Bürger können dabei mehreren Fraktionen angehören und die Ausprägung der Überzeugung können die folgenden Stati innehaben:
moderat, stark und fanatisch. Wobei die acht Fraktionen immer in zweier Pärchen konträr zueinander stehen.

  • Kapitalisten VS Kommunisten
  • Religiöse VS Militaristen
  • Umweltschützer VS Industrielle
  • Intellektuelle VS Konservative

Die Kampagnenmissionen sind gut erzählt, die Aufgaben sind lustig gestellt und durchaus abwechslungsreich. Mir persönlich fehlt etwas der rote Faden. Die unterschiedlichen Missionen sind als Episoden ohne direkten Bezug zur vorherigen Folge zu sehen.

Schöne, symetrische Städe bzw. Siedlungen zu errichten ist aufgrund der Fläche leider ein Ding der unmöglichkeit. Die Anlage von Straßen fernab des amerikanisches Blocksystems ist leider etwas hackelig und erfordert durchaus mal ein paar Versuche um die Strecke wie gewünscht hinzubekommen.

Neben der Kampagnenmissionen gibt es diesmal keine weiteren Szenarien, sondern nur noch den Sandbox-Modus oder Online-Partien mit bis zu drei weiteren Teilnehmern.

Resultado – ¿Lo compro o no?

Was soll man nun von Tropico 6 halten? Was kann es und was kann es unter Umständen nicht?
Aus meiner persönlichen Sicht hat Limbic Entertainment bei ihrem Tropico Debüt ein klasse Spiel geliefert. Grapisch ist es dank der Unreal Engine ein Leckerbissen. Für das Genre eher untypisch ist es möglich die Kamera komplett frei zu drehen, zu neigen und extrem nah zu zoomen. Von der Vertonung und der musikalsichen Untermalung hat man sich ebenfalls nicht lumpen lassen.

Die Abläufe unter der Haube sind logisch und anders als in der Beta wenig fehlerbehaftet bzw. für den Spieler nachvollziehbar. Das Warensystem und die Produktionsketten sind einleuchtend und auch für Anfänger schlüssig.
Dennoch wird es für Serien- oder gar Genreneulingen trotz sehr gutem Tutorial einiges an Lehrgeld respektive Frustration geben. Die Fülle an Gebäuden, sowie den diktatorischen und diplomatischen Möglichkeiten sind immens. Diese Masse kann den ein oder anderen durchaus überfordern. Da aber Penúltimo und die anderen Chraktere das ganze mit viel Witz präsentieren, geht der Spaß zumindest bei mir zu keinem Zeitpunkt verloren.

Gerade im späteren Spielverlauf wird es Aufgrund der Vielzahl an Beteiligten (Supermächte und Fraktionen) leider schnell unübersichtlich. Ich persönlich muss dann häufiger mal pausieren und das Geschehen für mich sortieren.
Dies tut dem Spiel aber keinen Abbruch.

Ein großer Schwachpunkt ist die Charaktererstellung, wer das Review aufmerksam verfolgt hat wird merken, dass es zuvor nicht angesprochen wurde. Und dies nicht ohne Grund, es ist einfach ideenlos und fad, fast schon bieder. Dies war in den Vorgängern immer eine der größten Stärken. Hier hat Limbic einfach gepennt, möglicherweise ist ihnen auch die Zeit ausgegangen.

Bis auf die kleinen Schwächen im Straßenbau und das verschenkte Potenzial bei der Charaktererstellung und der Palastanpassung ist Tropico 6 ein typisches Tropico. Ganz einfache Sache. Ein Klasse (Tropico-)Debüt der Hessen. Ich für meinen Teil, werde mich jetzt wieder gedanklich in die Karibik begeben. ¡Nos vemos!

Tropico 6

8.9

Grafik

9.5/10

Sound

9.0/10

Gameplay

8.5/10

Umfang

8.5/10

Spielspaß

9.0/10

Pros

  • Grafik
  • Vertonung
  • Spielwitz, Charakter des Spiels
  • Warensystem
  • Weltwunder

Cons

  • Straßenbau
  • verschenktes Potenzial bei Charakter- und Palastanpassung
  • Einstieg für Neulinge durchaus brutal

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