[Review] VSR: Void Space Racing

VSR: Void Space Racing
Wir haben für euch VSR: Void Space Racing aus dem Hause SONKA für die Nintendo Switch geladen und einem Test unterzogen. Lest weiter und erfahrt, ob sich das Game lohnt.

VSR: Void Space Racing hat einen recht hohen Schwierigkeitsgrad und daran muss sich der Spieler in einigen Rennen erstmal gewöhnen. Aber schon mal eines vorweg: Euer Raumschiff ist unzerstörbar.

VSR: Void Space Racing

Physik incoming

Der Weltraum Racer setzt auf die Gesetze der Physik bzw. diese spielen eine zentrale Rolle. Ihr dürft nicht anecken oder gar hängen bleiben, denn dann verliert ihr sehr viel Zeit und könnt eigentlich schon von Neuem beginnen. Auch Gravitationsfelder müssen in eure Flugbahn eingerechnet werden. Es gilt immer zu berücksichtigen, in welche Richtung ein Schub verwendet wird, denn die Trägheit des Weltalls bewegt euch genau dorthin konstant weiter.

Über die Schultertasten ZL und ZR lassen sich die Kurven besser schneiden, um Kollisionen zu vermeiden. Diese Mechanik solltet ihr verinnerlichen und perfekt beherrschen, um euer Raumschiff schnell ans Ziel zu bringen. Der optimale Einsatz dieser Manöver und von Bremsbewegungen sind die Grundlage, um zum Champion aufsteigen zu können.

VSR: Void Space Racing

Ab geht’s

Es existieren keine abgesteckten Routen wie bei einem Arcade-Racer auf der Straße. Der Gamer muss in den einzelnen Abschnitten Checkpoints treffen bzw. durchfliegen. Das Ziel variiert zwischen Planeten, Frachtschiffen oder gar Raumstationen. Um im All nicht vollkommen die Orientierung zu verlieren, zeigt euch ein HUD die nächsten beiden Checkpoints an, die möglichst direkt angesteuert werden sollten. Das HUD müsst ihr immer im Auge behalten, um die nächsten Schritte bzw. Manöver zu planen. Der erste Platz lässt sich natürlich nur als Schnellster erreichen und dafür muss die kürzeste Route gefunden werden. Kontrollpunkte sollten wirklich immer mitgenommen werden.

Auch wenn das Raumschiff unzerstörbar ist und VSR: Void Space Racing ein paar Fehler toleriert, so ist das Rennen ab einem bestimmten Punkt dann doch einfach zu Ende.

VSR: Void Space Racing

Das ist aber schwer

Ohne ein wenig Übung fühlt man sich auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad wie ein Anfänger beim Zocken. Die KI ist knallhart und fliegt eigentlich immer 1a. Vor allem zu Beginn der Karriere ist das derart frustrierend, dass man den Controller am liebsten aus dem Fenster werfen möchte. Mit der Zeit wird man aber schnell besser und knallt nicht mehr gegen so ziemlich jeden Gegenstand im Weltall. Dann macht VSR: Void Space Racing auch richtig Spaß und ihr könnt die Rennen genießen.

VSR: Void Space Racing

Feine Optik, coole Mucke

Weltall, Kurse und Grafik sind ziemlich gut umgesetzt. Die 60 fps laufen im Handheld Modus absolut ruckelfrei.

Eure Ohren werden von einem sehr coolen Soundtrack beschallt, den SONKA auf Youtube zur Verfügung gestellt hat:

Multiplayer?

Leider existiert kein Online-Multiplayer, sondern lediglich eine lokale Variante in Form von vertikalem Splitscreen. Eure Kontrahenten müsst ihr mit reinem Skill besiegen, denn Waffen jeglicher Art stehen nicht zur Verfügung.

VSR: Void Space Racing

Fazit

Für den recht niedrigen Kaufpreis erhalten Interessenten einige Spielstunden Spaß. Drei unterschiedliche Raumschiffe und bis zu acht Strecken können freigeschaltet werden. Dafür muss jedoch der erste Platz erreicht werden.

VSR: Void Space Racing macht nach etwas Eingewöhnungszeit richtig Spaß. Online-Funktionen würden dem Game ziemlich gut tun. Vielleicht wird da in Zukunft noch eine Rangliste oder ähnliches nachgereicht.

Definitiv eine Kaufempfehlung!

VSR: Void Space Racing

7.9

Grafik

8.0/10

Sound

8.0/10

Gameplay

7.5/10

Umfang

8.0/10

Spielspaß

8.0/10

Pros

  • Forderndes Gameplay
  • HD Rumble Support
  • Viel Freischaltbares
  • Elektro-Soundtrack

Cons

  • Schwierigkeitsgrad teils recht hoch
  • Multiplayer Funktionen mager

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