[Test] snakebyte GAMING:SEAT

snakebyte GAMING:SEAT

Für den heutigen Test musste ich ein wenig „nachsitzen“. Auf dem Prüfstand steht der GAMING:SEAT von snakebyte. Da bei so einem Stuhl (oder Sessel) ja sehr entscheidend ist, wie bequem man bei langen Session darauf sitzt und auch wie er Dauerbelastungen standhält, habe ich mir ein paar Wochen Zeit gelassen. Gut, das spiegelt vielleicht nicht die mögliche Extrembelastung über Monate oder Jahre wieder, aber zumindest wollte ich nicht bereits nach wenigen Stunden ein Urteil bilden.

Auf dem Markt tummeln sich ja einige Anbieter solcher speziellen Gaming-Stühle. Während viele Spieler (besonders die Konsoleros), gerne gechillt auf der Couch Platz nehmen oder viele sich einfache Sitzmöbel besorgen, zielt man hier auf eine ganz bestimmte Zielgruppe ab. Was ja im Grunde nicht verkehrt ist, denn in vielen Büros wo die Leute über den Tag stundenlang am Schreibtisch sitzen wird auch auf Ergonomie und Sitzkomfort geachtet. Warum sollte man dies beim Zocken nicht berücksichtigen? Und spezielle Gaming-Designs gibt es auch…

Daten & Fakten (Herstellerangaben)

  • BIFMA-Standard-Drehkreuz, -Mechanismen und -Rollen
  • Stuhl und Armlehnen höhenverstellbar
  • Mit ausziehbarer Fußstütze
  • Bezug: Kunstleder/Stoff
  • Belastbarkeit bis max. 100 kg
  • Sitzbreite ca. 50 cm
  • Sitztiefe ca. 50 cm
  • Sitzhöhe 40 – 48 cm

Aufbau & Montage

Der GAMING:SEAT wird in einem relativ großen Karton geliefert, wenn man diesen öffnet, stellt man fest das die einzelnen Teile sehr gut und sicher verpackt sind. Wer sich mit solchen Aufbauaktionen schwertut, oder schlechte Erfahrungen gemacht hat – der Zusammenbau ist recht simpel und in der Regel in 30-45 Minuten vollständig erledigt. Das benötigte Werkzeug (zwei Inbusschlüssel) liegt bei. Die Anleitung ist leicht verständlich und eine Zuordnung der entsprechenden Schrauben ist auch ein Kinderspiel. Diese sitzen nämlich schon an den vorgesehenen Stellen, man muss Sie nur rausschrauben, das entsprechende Bauteil anbringen bzw. verbinden und die Schrauben wieder reindrehen.

Der Zusammenbau verlief im Test ohne Probleme. Hier merkt man schon die gute Verarbeitung des Stuhls. Alle Schrauben liessen sich sehr leicht aus den Gewinden drehen und auch wieder einschrauben. Alle Teile waren passgenau zu positionieren und fügten sich optimal ineinander.

Verarbeitung & Design

Der GAMING:SEAT besteht überwiegend aus Kunststoff, der aber einen enorm stabilen Eindruck macht. Einzelne Bauteile sind aus Metall und wirken auch sehr robust. Ale Teile sitzen fest, auch die selbstverschraubten (sofern ihr alle Schrauben vernünftig eingedreht habt). Sitzfläche und Rückenlehne fühlen sich sehr angenehm und hochwertig an. Auch optisch wirkt das Ganze sehr wertig. Den GAMING:SEAT gibt es derzeit in den Farben blau, gelb und grün. Die Kombination aus Kunstleder und Stoffüberzug sieht, meiner Meinung nach, sehr schick aus. Trotz der farbigen Details, dem eingenähten Schlangen-Logo und dem Marken Schriftzug von snakebyte wirkt das Design nicht zu verspielt und auch nicht kitschig. Alles ist gut verarbeitet und sauber vernäht.

Ergonomie & Sitzkomfort

Der GAMING:SEAT verfügt über zwei abnehmbare Kissen, mit denen man nach eigenen Bedürfnissen den Rücken bzw. die Wirbelsäule unterstützen kann. Die Position der Kissen ist anpassbar, man kann sie natürlich auch ganz weglassen. So kann man bei längeren Session auch mal die Sitzposition etwas anpassen. Wobei das wohl selten notwendig sein wird, denn nach dem Dauertest, kann ich bescheinigen dass dieser Stuhl wirklich sehr bequem ist. Die angenehme Sitzfläche, die stabile Rückenlehne und die Kissen, einfach eine tolle Kombination. Und das ist noch nicht alles. Wer es sich bei zocken (oder zwischendurch mal Netflix anschmeißt), der kann es sich auf diesem Stuhl auch noch gemütlicher machen. Der GAMING:SEAT verfügt über eine ausziehbare Fußstütze. Da kann man auch einfach mal die Beine hochlegen. Wer richtig relaxen will, nutzt die verstellbare Rückenlehne und legt sich einfach hin.

Das sowohl Stuhl, als auch Armlehnen höhenverstellbar sind, konntet ihr ja bereits den Daten & Fakten entnehmen, ist aber bei solchen Stühlen auch Standard. Bei den Armlehnen handelt es sich um eine kurze und etwas breitere Variante. Der Vorteil bei dieser Variante ist auf jeden Fall das man sich in dem Stuhl, auch bei längerem sitzen, nicht eingeengt fühlt. Dafür hat man allerdings auch etwas weniger Fläche für die Arme, was ich aber im Test nicht als negativ empfunden habe.

Fazit

snakebyte bezeichnet den GAMING:SEAT als „Professional Gaming Chair“. Wenn man sich die Verarbeitung und die Funktionalität anschaut, kann man das so definitiv unterschreiben. Das Konzept wirkt durchdacht und die Qualität stimmt. Mit einem aktuellen Preis von knapp unter 230€ liegt dieser Stuhl noch im üblichen Preisniveau. Teurer geht natürlich immer, einige günstigere Vertreter gibt es auch auf dem Markt. Wer aber vernünftig sitzen möchte, sollte einige wichtige Details nicht ignorieren und darum ist dieser Stuhl eine absolut empfehlenswerte Wahl. Klare Kaufempfehlung für den snakebyte GAMING:SEAT.

 

Gaming-Sitzmöbel ab 200€

Testurteil „hervorragend“

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