Rival 600

[Test] SteelSeries RIVAL 600

Während unseres Tests der SteelSeries Apex M750 haben wir natürlich auch die passende Maus in Form der Rival 600 ausprobiert. Ob die kabelgebundene Variante überzeugen konnte, erfahrt ihr im Verlauf des Artikels.Die SteelSeries Rival 600 ist nicht nur optisch eine Besonderheit, sondern bietet auch technische Feinheiten für den Gaming-Alltag. Sie ist mit zwei Sensoren ausgestattet, wobei der zweite die Lift-Off-Distanz bestimmt. Diese Idee ist nicht neu, Logitech hat diese Technik auch schon in seiner Peripherie verbaut.

Neben dem geringen Gewicht von 96 Gramm ohne Kabel bietet die Rival 600 das genannte SteelSeries TrueMove3+, eine Acht-Zonen-RGB-Beleuchtung sowie einen 32-bit ARM-Prozessor. Letzterer ermöglicht das Speichern von Makros und eine absolut flüssige Bedienung.

Rival 600

Gaming-Design

Nach dem Auspacken strahlt uns eine schwarze Maus an. Zunächst wirkt diese sehr schlicht, aber sehr gut verarbeitet. Kein Wackeln, kein Knarzen. Die Acht-Zonen-RGB-Beleuchtung sowie das Markenlogo sind gut zu erkennen und lockern das Design etwas auf.

Das Gehäuse ist ergonomisch für Rechtshänder und liegt sehr angenehm in der Hand. Dies wird durch mit Silikon beschichtete Seitenflächen unterstützt. Die Seitenteile sind magnetisch befestigt und können abgenommen werden, um die mitgelieferten Gewichte anzubringen.

Das Kabel ist abnehmbar, sitzt aber nach dem Einstecken bombenfest und löst sich beim Zocken nicht.

Rival 600

Technik, die begeistert

Das erste Augenmerk ist natürlich die RGB-Beleuchtung, die einfach wunderbar anzusehen ist. Diese fällt weder zu hell noch zu dunkel aus. Die Einstellungsmöglichkeiten über die Software SteelSeries Engine 3 sind vielfältig. In der Software lassen sich aber nicht nur die Farben und Blinkmuster, sondern auch sämtliche Tasten programmieren.

Wenn auch keine neue Erfindung, wurden zwei Sensoren in der Maus verbaut. Dieses Sensorensystem heißt SteelSeries TrueMove3+ und besteht aus einem optischen Primärsensor mit bis zu 12.000 DPI und einem linearen Sekundärsensor, der für die Tiefenerkennung zuständig ist. Letzterer kümmert sich um die “Lift-Off-Distanz”.

Die Kombination aus beiden Sensoren ermöglicht ein richtig gutes Handling samt unfassbarer Präzision. Sowohl beim Zocken als auch bei “normaler” Nutzung gab es keine Lags bzw. Inputverzögerungen. Ob Shooter oder Leisure Suit Larry gibt es absolut nichts zu beanstanden.

Wem das Gewicht nicht zusagt, kann es in 4g-Schritten bis auf 128g aufstocken. Dazu werden die Seitenteile abgezogen und pro Seite bis zu vier Gewichte gesteckt. Das geht leicht von der Hand und ist keine Fummelei.

Rival 600

SteelSeries Engine 3

Wie bereits bei der Apex M750 können die User auch bei der Rival 600 unzählige Einstellungen vornehmen.

Als zentrales Feature sei an diesem Punkt die Lift-Off-Distanz genannt. Von 0,5 bis 2mm lässt sich diese anpassen. Leider nicht auf den mm genau, denn die Abstände sind in der Software von niedrig bis hoch angegeben. Das kann man aber verschmerzen, denn die Anpassungen geschehen in der Regel nur einmalig und dann probiert der Käufer einfach ein wenig aus, bis die Settings komfortabel sind. Für den Test wurden unter anderem Shooter gezockt und eine niedrige Distanz konfiguriert, was in einem für uns sehr guten Ergebnis endete. In diesem Punkt muss aber jeder für sich und seinen Spielstil eine Variation wählen.

Sieben programmierbare Tasten sorgen für weiteren Komfort. Drei davon sind vom Daumen zu erreichen. Von einzelner Taste bis Makro kann alles hinterlegt werden. Über die Taste über dem Mausrad wird die DPI-Zahl angepasst. Die meisten Hersteller setzen auf drei bis fünf Möglichkeiten, SteelSeries stellt zwei zur Verfügung. Dies gefällt uns besonders gut, denn so darf zwischen zwei favorisierten Settings schnell gewechselt werden. Das könnte für den einen oder anderen Gamer aber durchaus ein Kritikpunkt sein.

Die Facetten der RGB-Beleuchtung sind ebenfalls vielfältig. Die Maus wird sogar in einzelne Zonen aufgeteilt, die gesondert eingerichtet werden können.

Durch den internen Speicher könnt ihr die Konfiguration der Rival 600 auch ohne Software weiter nutzen und müsst am Arbeitsplatz oder beim Kumpel nicht auf eure angepassten Tasten und Beleuchtungseffekte verzichten.

Haptik

In Sachen Optik weiß die SteelSeries Rival 600 zu überzeugen und das gilt auch für die Haptik. Anfassen und loslegen kann man da nur sagen. Es bedarf keiner Eingewöhnungszeit, man fühlt sich sofort wohl.

Der Auslösepunkt der Tasten ist kurz und wird deutlich an den User signalisiert. Dies und ein knackiger Druckpunkt vermitteln ein Gefühl von Qualität an der Hand, was durch die Herstellerangabe von bis zu 60 Millionen Klicks noch verstärkt wird.

Fazit

Die SteelSeries Rival 600 ist eine ziemlich geniale Gamer-Maus, die Bestnoten erreicht und absolut verdient hat.

Von GAMEtainment erhält die Maus die Wertung „Meisterhaft“ und mehr muss man dazu eigentlich nicht mehr sagen. Die Anpassungsmöglichkeiten in Soft- und Hardware sowie Funktionen sind vielfältig. Die Peripherie ist flexibel anpassbar und sicherlich für jeden Rechtshänder mindestens einen Blick wert. Wer auf der Suche nach DER Maus ist, muss definitiv bei SteelSeries vorbeischauen.

Wertungsbox 6 Meisterhaft - [Test] SteelSeries RIVAL 600


Technische Daten

Maße (H x B x T)131 x 69 x 43 Millimeter
Gewicht96 Gramm
Tastenanzahl7
Frei belegbarJa
Sensortyp/ – bezeichnungenTrueMove3+ Sensoren-System (primär: optischer TrueMove3, sekundär: optische Tiefenerkennung
Maximale Auflösung in DPI12.000
Polling-Rate1.000 Hz (1 ms)
Profil- /MakrofunktionJa / Ja
VerbindungUSB-Kabel / 2 Meter / abnehmbar
Weitere Ausstattung / BesonderheitenZwei Sensoren / Acht-Zonen-RGB-Beleuchtung / erweiterbare Gewichte / Treibersoftware / On-Board-Speicher
Preis (UVP)89,99€

 

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